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Pandämonium (in Produktion)

Kostas Akrivos

Pandämonium (in Produktion)

Kriminalroman vom Berg Athos
Aus dem Neugriechischen
von Nicola Schüle-Maniatopoulos

Waldgut Verlag, Frauenfeld 2010

Zwielicht (Z)

Broschurband
ca. 288 Seiten

ISBN 978-3-03740-394-5

Preis CHF ca. 36.00 (Vorzugsausgabe ca. 54.00)

Preis EUR ca. 20.00 (Vorzugsausgabe ca. 30.00)

 

Vorankündigung – das Buch erscheint 2010 (Vorbestellungen sind ab sofort möglich)

Seit über Tausend Jahren ist es den Frauen in Griechenland nicht gestattet, den Heiligen Berg Athos mit seinen zwanzig orthodoxen Mönchsklöstern zu betreten – selbst die Haltung weiblicher Tiere ist den Mönchen untersagt. Groß ist daher das Entsetzen, als eines Tages eine Leiche im Kloster entdeckt wird: Die Tote ist eine junge Frau! Der zuständige Ermittler Nusios Elias, strafversetzt in das kleine Dorf Wowussa auf der Athos-Halbinsel und gezeichnet von einem nächtlichen Gelage mit reichlich Ouzo, macht sich an die Aufklärung des Falles. Mit seinen Recherchen dringt er tief in das archaische Leben der Klostergemeinschaft ein, in ein Netz von dunklen Geheimnissen und gegenseitigen Verdächtigungen. Unterhielt die Tote ein verbotenes Verhältnis zu einem der Mönche? Fiel sie Begierden und Leidenschaften zum Opfer, die sich, lange unterdrückt, gewaltsam Bahn brachen? Oder hat, wie die Brüder glauben, Luzifer selbst die Hand im Spiel?
In Kostas Akrivos´ Pandämonium vereinigen sich die Dämonen der alten Mönchsrepublik mit denen der modernen griechischen Gesellschaft. Spannend bis zur letzten Seite lässt der Roman die Grenzen des Krimis weit hinter sich. Souverän spielt der Autor mit den genretypischen Klischees und zeichnet klug und anspielungsreich ein Bild des religiösen, sozialen und politisch-ideologischen Gesichts des heutigen Griechenlands.

Deutsche Erstübersetzung.
Die griechische Originalausgabe erschien 2007 bei Metaichmio Athen unter dem (gleichlautenden) Titel Πανδαιμόνιο.

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Pressestimmen

«Dieses Buch ist das Beste, was Akrivos je geschrieben hat. Der Autor hat sein Thema gefunden, mit seinem Wissen bereichert und in Literatur gegossen. Akrivos zeigt sich als großer Schriftsteller und erweist den Traditionen des Bergs Athos seinen Respekt. Hochinteressante Lektüre!» Charis Mavromatis, Zeitung Apogefmatini

«Ein Roman voller Liebe und Spannung mit historischem Hintergrund – noch spannender als Der Name der Rose von Umberto Eco. Auch hier spielt ein verstecktes Manuskript eine Rolle, das in der Klosterbibliothek gefunden wird: ein Geheimdokument über die Zurückeroberung Konstantinopels. (...) Besonders bemerkenswert ist Kostas Akrivos´ Beherrschung verschiedenster Erzähltechniken.» Mary Theodosopoulou, Zeitung To Vima

«Akrivos hat einen Klosterthriller, reich an realistischen Elementen, geschrieben, den man in einer Nacht durchlesen möchte – und das ist eine Kunst!» Nikos Panagiotopoulos, Zeitung Eleftheros Typos

«Kostas Akrivos´ Roman zeichnet sich nicht nur durch die Originalität seiner Handlung und die mutige Themenwahl aus, sondern auch durch eine Reihe literarischer Techniken. Akrivos erweist sich als Meister der Mehrdeutigkeit, der Erfindungskunst und Handlungsführung. Sein variationsreicher Schreibstil findet seine Umsetzung in der Vielfalt der Textformen: Briefe, Kalendereinträge, Kurznachrichten, Auszüge aus den Heiligen Schriften. (...) Akrivos´ Roman Pandämonium stellt Publikum und Kritik vor die Frage, ob es sich dabei um einen religiösen, einen historischen oder einen Liebesroman mit einer ordentlichen Portion Spannung handelt.» Tasoula Tsilimeni, Zeitschrift Diavazo

«Kostas Akrivos liefert uns eine schön gefertigte Detektivgeschichte mit vielen realistischen Elementen des klösterlichen Lebens auf dem Berg Athos. Aber was noch wichtiger ist: Er liefert uns einen Anreiz, uns selbst neu zu betrachten.» Giorgos Ch. Papasotirio, Zeitung Vradyni

 

 
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