Ein europäischer Vertreter einer Organisation zur Erkundung von Grabfunden lässt sich im Archäologischen Institut in Quito anstellen, um vorsichtig die geheimen Wege der Grabfunde zu erfahren.
Unversehens gerät er jedoch in nicht geahnter Weise mitten ins Geschehen. Nach einem Mord im Freundeskreis wird der Mann noch vorsichtiger, entfernt sich innerlich aber in dem Maß von seinem Auftrag, wie er Sympathien für die Organisation der «Grabräuber» erreicht und schließlich wird er selber Mitmacher: Er steht der Organisation sehr nahe, hilft bei Ausgrabungen, lernt das Leben der Huaqueros kennen.
Die Kette des Häuptlings ist der rote Faden, der zielgerichtet und spannend abgerollt wird: Der Mann erhält eine uralte Häuptlingskette geschenkt, in der merkwürdigerweise das wichtigste Kettenglied fehlt …
Im Gegensatz zu den «Tanzenden Krokodilen» identifiziert sich hier der Erzähler so stark mit den «Grabräubern», dass der Grund seines Amerikaaufenthalts am Schluss völlig nebensächlich wird. Wichtig bleiben die Beweggründe und Anliegen der Indios, ihre Suche nach ihrer Herkunft und Bestimmung, und die Opfertat des jungen Anführers wird zum dramatischen Höhepunkt eines an Handlung und Information reichen Werkes.