Die Art, wie Ingrid Fichtner die Welt sieht und sie in Sprache umsetzt, ist eine sehr eigene, sehr gegenwärtige. Mit auf den ersten Blick scheinbar unzusammenhängenden Sprachbildern und Sprachelementen wird mit Witz, Fantasie und sicherem Gefühl gespielt, was sowohl spontane wie klassische, bisher ungehörte Verdichtungen ergibt. Die Autorin wirkt an einem farbigen, differenzierten Gewebe, dessen jede einzelne Zeile von wunderschöner Lebendigkeit ist.