Hugo Bergers Kurzgeschichten beginnen harmlos im Alltag, den wir zu kennen meinen. Genaue Beobachtung, karge, sichere Sprache und das Wissen um Hinterhalte und Abgründe der Menschen erzeugen das vorerst normale, dann langsam steiler werdende Klopfen in der Harmlosigkeit – und bald sind sie da, die überraschenden, trockenen Schlüsse der Geschichten, die verwirren und verwandeln. Und schließlich sind Sie nicht sicher, ob Sie eine Groteske gelesen haben oder einen Krimi oder mehr als beides. Aber eines wissen wir: Diese short stories vergessen wir und Sie so bald nicht mehr.