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Ankunft der Seifenblasen

Markus Bundi

Ankunft der Seifenblasen

Gedichte

Broschur mit handgedrucktem Umschlag, 72 Seiten

2018

lektur poesie (le)

ISBN 978-3-03740-134-7

Preis CHF 24.00

Preis EUR 22.00

 

Ob lakonisch oder balladesk, als Momentaufnahme oder Vorstellung, es ist immer der Mensch, der in Markus Bundis Gedichten im Zentrum steht, wie er danach strebt, sein Leben in den Griff zu bekommen, derweil es doch immer das Leben ist, das den Menschen im Griff hat; ihn Karussell fahren und in Worte fassen lässt, was sich in der Zeit als Seifenblasen zu formen vermag – sei es im Augenblick auf der Achterbahn, oder sei es für ein Leben im Marionettentheater. Als gäbe es Zuckerwatte und Lebkuchenherz (fast) umsonst …

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Pressestimmen

«[Markus Bundi notiert] Beobachtungen, kleine Weisheiten und Gedanken [...]. Was oft leichtfüssig erscheint, ist aber sprachliche Grundlagenarbeit. Wie er Begriffe spielerisch auslotet oder ihrer Bedeutung und ihren Varianten auf den Grund geht, verrät den Sprach-Enthusiasten. Der Inhalt aber ist gefärbt von Verlust, ungestillter Sehnsucht, dem Älterwerden... Dazwischen streut er ironische Aperçus ein («Im Anfang war der Gummibär») oder sarkastische Beobachtungen zum omnipräsenten Smartphone («Das Leben hängt an einer Steckdose, an einem Kabel»): Kerngedanke / Nimm Enttäuschung / als Ende der Täuschung / als Entdeckung – / enttarnt bist du / noch lange nicht
Sabine Altorfer, Aargauer Zeitung, 17. August 2018

«Augenblicke von zerbrechlicher Schönheit hält er in seinen Gedichten fest; unter der Seifenblasenhaut der Dinge und Gedanken scheint der Mensch durch oder entzieht sich einer Festlegung [...]. Oft spricht «der Bub in mir», von Lebkuchen und Bettmümpfeli: mit kindlich zarter, poetisch leiser Stimme.»
Bettina Kugler, St. Galler Tagblatt, 11. September

«Markus Bundi verwickelt uns mit sprachlicher Lust dorthin, wohin wir alle gehören, im Leben zwischen Heimatverlust und Witz, Ironie und Echtzeit.»
berglink.de, 12. September 2018

«Die Kürze gibt den Texten etwas Unausweichliches und gleichsam etwas Offenes. Sie bilden einen Kern, an dem man mit verschiedenen Überlegungen anschließen kann. [...]
Ich mag, wie dieser Band aus dem Unscheinbaren heraus Kraftvolles, Wichtiges, Schönes zu schöpfen versteht. Hier und da mag seine Schlichtheit ihm zum Verhängnis werden – aber genauso oft wird sie den Lesenden zum Verhängnis.»
Timo Brandt, signaturen-magazin.de, 5. Oktober 2018

 

 
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